bellyconstriction

Konrad Promitzer - chirurgisch verpfuscht

In diesen Bauch ist kein Platz

Die einzige Möglichkeit, den Darm in den Bauchraum hineinzubekommen, den mir der Chirurg übrig gelassen hat, ist, wenn er halb leer ist.

Wenn sich die Gedärme füllen, dehnen sie sich aus, pressen zunächst gegen den eingeengten, enger genähten Bauch, können, aber das Fasziengewebe nicht dehnen. Das Volumen muss irgendwo hin.

Der letzte offene Ausweg ist nach oben. Das Zwerchfell wird überdehnt. Der Brustkorb kann nicht nach oben, denn er wurde bei dieser unsäglichen Operation ebenfalls durch die Entnahme von Fasziengewebe nach unten zum Becken gespannt. Das ist er bis heute.

Wenn ich den Bauch fülle, selbst wenn ich nur eine Mahlzeit am Tag esse, kommt es zu Zwerchfellhochstand, dass es Lungen und Herz zusammendrückt.

Wenn ich 3 Mahlzeiten am Tag esse, kommt das Zwerchfell gar nicht mehr runter. Dann klemmt es zwar beim Bauch nie mehr, aber die Probleme durch die zusammengepresste Lunge und Harnblase sind noch gravierender.

Ich habe mich entschieden, das nun zu beobachten und alle 24 Stunden etwas festes zu essen. Und das tue ich seit fast einem Monat und meine Theorie verfestigt sich. Durch Nahrung und Flüssigkeit zur richtigen Zeit weglassen, habe ich eine Möglichkeit gefunden dem nicht mehr ausgeliefert zu sein, sondern mit dem zu engen Bauch umzugehen.

Es ist nicht angenehm, zu wissen, dass man verpfuscht wurde, wenn auch wahrscheinlich in guter Absicht.

Aber die Realisierung und Anerkennung dass dem so ist und sich der Bauch nicht von selbst weiten wird und ich alle Beschwerden durch ganz wenig essen verändern und lindern kann, hilft mir sehr. Es wurde dadurch berechenbar. Ich bin nicht abhängig, dass mir ein Arzt eröffnet, was ich habe. Sondern ich weiß es und muss nur einen Arzt finden, der interessiert ist, das zu untersuchen.

The change between states hurts.

I’m trying now for at least a month to keep the volume of the food/digesta small to keep the diaphragm in a normal position, that my lungs can fully inhale and expand properly. A&B-state.

It works, but one lapse and the volume increases and the guts can’t expand the surgically constricted belly, so they push the liver and the diaphragm up and compress the lungs and the heart.

If I eat three meals a day, I change to and then stay in C-state with constantly compressed lungs and a bunch of other symptoms like eye inflammation #uveitis, #sarkoidosis of the lung, strange fatigue, being short of breath and compressed urinal bladder.

When I don’t eat regularly or have a gut inflammation or do the wrong movement, the established C -state gets derailed (#bowelswitch) the lungs expand and it can’t switch back at once.

www.bellyconstriction.com

It takes quite a bit of time to reorganize the guts before you could start filling them again and press them into the chest. I didn’t know that the guts had to be ordered first, before, so I wanted to go on with living like before the #bowelswitch and eat three times a day…, so I had to suffer: from August 2019 to February 2021 like I did at least two times in my life before: 1988, 1996…

If a #bowelswitch ever should happen to me again, I would immediately reduce my food input drastically to only one meal a day or less. And wait, till the guts are in proper position, before pressing them up the thorax again.

A #bowelswitch will never happen again, because I will never let my body return to C-mode again. I will never eat more, than one meal a day, till the reverse bellyconstriction surgery will have taken place.

These changes between A/B and C hurt in each direction.

Processing the diaphragm that much up, much more than a normal exhalation, hurts. And when the thorax gets compressed, you instantly feel depressed. It is like a switch. There is no external cause what so ever. And the really bad & pessimistic thoughts are like blown away, when this physical compression eases. I have learned that as a child, that there is no external cause. But it is real and a real threat.

When you try to get the diaphragm down to A&B again by keeping the daily food input small, a process that also hurts very much, gets started. The pain is horrible. It is just the volume change that causes the organ compressions and these pains. It has nothing to do with the sort of food I eat. Any food or liquid has a volume and occupies some space and food mush and liquid cannot be compressed.

My belly has been modified surgically without consent nor medical indication in a way, that it can’t harbor a normal volume of food/digesta. (The circumference of the fascial tissue has been shortened).

Therefore the volume of the food/digesta pushes the liver and the diaphragm up. Normally the front of the chest and the rib cage would just move upwards, but that is also impeded by the unauthorized belly surgery because the front of the rib cage has been strapped down for good by this fascia amputation.

So the only way to make room for 3 meals/a day and some liquid, is to push the diaphragm up up up into the chest.

This is the daily horror I’m experiencing since childhood. I cannot describe the amount and sort of pain properly, because you “ordinary mortals” 😉 have never felt anything comparable.

I try to stay in A & B – state nowadays, which means, that I’m eating one meal (solid food) per day only. My breakfast consists of liquid only and my dinner is a thin soup.

This low belly volume “diet” works quite well to avoid a compressed lung, but it allows no mistakes.

It is pure horror to experience the guts choking the lungs and the heart and it hurts.

In the Low Belly Volume Mode (A&B) the belly stands out like a balloon (B) from one coffee in the morning only.

When I surpass the maximum volume this belly-ball slips into the rib-cage and suddenly looks smaller than before from the outside.

C-state is not really visible from the outside. The belly may be big, but not like bursting from eating nothing like in B-state.

I will describe this rare “desease” better and better and more detailed, hoping, that one day someone will get it and understand, that I don’t make up these things for fun and helps me to get out of this with a reverse surgery by implanting an artificial tissue at the belly button.

Don’t hesitate to contact me, if you want to investigate this rare disease. When you or your institution shows real interest, I give you access to all my medical data that have accumulated in decades. Feel free to contact me at konrad@bellyconstriction.com

Fascia Amputee

Habe ich das Recht auf einen unversehrten Körper gehabt? Bin ich überhaupt je Teil dieser Gesellschaft gewesen? Ich habe mich verstellt und einen Menschen geheuchelt, der halt so verschroben ist. Nie werde ich beweisen können wer ich wäre. Nie werde ich das Unrecht beweisen können. Jede Nacht bin ich zu feige der Realität ins Auge zu sehen, dass ich nie eine Chance hatte. Es soll wieder besser werden?

Was war so super an der Zeit, wo es besser war? Wo wir über 14 Jahre fast jede Woche zur Augenklinik fuhren?

Was war besser an der Zeit in der Volksschule?

Es war nichts besser. Ich hab still gelitten. Es ging euch besser, wenn ich die Goschen hielt.

Wenn ich den Mund aufmache, hat niemand Zeit.

Der Orsch kommt davon und ich hab nie existiert.

Ich schwitze, hab Nierengegendweh, hab nur eine feste Mahlzeit gegessen, liege wach, es ist immer das gleiche, immer anders, nie gut. 2:56 3.3.2021

Ich wollte durch körperliche Tägigkeit

diesen unerträglichen Druck gegen Herz und Lunge loswerden. Es hat kaum etwas bewirkt. Das Zwerchfell ist total überdehnt und drückt die Lunge zusammen. Das Kreuz tut weh, den Brustkorb spannt es vorne herunter. Vielleicht sollte ich gar nichts essen. Es ist so unangenehm. Der hat mich so verpfuscht und ich komme da nie raus, weil meine Eltern nicht Beschwerde eingereicht haben. Ich bin am Arsch.

Ich werde erdrückt

Obwohl ich kaum esse, erdrückt mich mein Bauch. Es ist elendiglich. Von außen ist nichts sichtbar, außer dass mein Brustbein, wie immer heruntergespannt ist. Der Chirurg hat die perfideste und unnötigste Operation gemacht die es gibt. Ich kann mich nie überwinden zu einem Arzt zu gehen, weil die mich immer für verrückt und hypochondrisch hielten. Es ist die Hölle. Ich hab jetzt über Wochen versucht mit einer Mahlzeit am Tag das Volumen so klein zu halten, dass das nicht passiert.

Es passiert dennoch. Denn die Organe füllen sich an, bevor sie weiterarbeiten. Das Bauchinhaltsvolumen konstant extrem niedrig zu halten, ist fast nicht möglich. So kommt es immer wieder zu extremer Drucksteigerung und Volumenssteigerung und das Volumen muss irgendwo hin.

Der einzig offene Weg ist die Dehnung des Zwerchfells und die dauerhafte Okkupation des für die Lunge reservierten Raumes beim Einatmen. Richtig Einatmen ist dann nicht mehr möglich, bis das Volumen im Bauch sinkt.

It’s all about the volume

It‘s all about the volume. The volume they took & the volume the belly organs would need to function properly.
My belly organs are squeezed into the rib cage when I fill them, because the circumference of the belly is too short & the rib cage is strapped down.
Daily torture.

Es ist zu wenig Platz – was nun?

Die Erkenntnis verpfuscht worden zu sein, ist die grausamste Erkenntnis, aber sie birgt die Möglichkeit dies zu akzeptieren und daraus zu lernen.

Ich probierte viele Beschickungsvarianten aus und erlangte 2 wichtige Erkenntnisse. Die erste war mir immer irgendwie bewusst:

1. Es geht bei allem ums Volumen.

Flüssigkeiten bleiben nicht stecken. Die Verdauung behindert sich gegenseitig, wenn zu viel im Bauch ist und es hat mit Körperhaltung, Blasendruck und Zwerchfelldruck und Schmerzen zu tun.

Die zweite Erkenntnis wurde mir leider erst kürzlich zuteil.

2. Auch Flüssigkeiten haben ein Volumen

Flüssigkeiten bleiben zwar nicht stecken, aber sie tragen zur Erhöhung des Inhaltsvolumens des Abdomens und beider Leibeshöhlen bei. Das. Volumen beider Leibeshöhlen gemeinsam ist operativ verkleinert worden und nun sehr klein. Wenn das gemeinsame Volumen auf Maximum ist und das Abdomen weiter anschwillt durch Volumensaufnahme (Essen/Trinken oder durch das Anschwellen der Harnblase) geschieht dies immer indem das Zwerchfell weiter nach oben gewölbt wird. Der gemeinsame Raum von Brust und Bauchhöhle ist aber schon am Maximum angelangt. Daher werden die Lungenflügel komprimiert und bleiben das, solange, bis sich das Abdomeninhaltsvolumen verringert durch Stuhlgang oder Urinieren.

Da das gemeinsame Volumen zu klein (gemacht worden) ist, beginnt das Abdomen schon ab einem geringen Füllstand sich den Raum von der Brusthöhle zu pachten. Der Druck in Abdomen wird enorm erhöht und die Verdauung ist blockiert, bis das Inhaltsvolumen des Abdomens sinkt (z.B. durch Urinieren).

Trinken ist also bei Zwerchfellhochstand = Verdauungsblockade kontraproduktiv. Egal, wie trocken die Augen sind, wichtig ist es der Verdauung Raum zu geben, durch Urinieren oder Stuhlgang und diesen nicht gleichzeitig durch Trinken und Anschwellen lassen des Magenbeutels im Abdomen wieder wegzunehmen.

Da ich diese 2 Regeln oder die einzige Regel: Das Abdomeninhaltsvolumen ist permanent niedrig zu halten, denn der Raum ist beengt. erfolgreich befolge und täglich verifiziere, kann ich mich nun einem anderen angenehmeren Thema widmen: Wie lebt es sich am Besten mit einem Microbauch?

Nahrungsunverträglichkeiten im herkömmlichen Sinn habe ich ja keine. Mir tut ja alles, was ein Volumen hat „weh“, selbst Wasser.

Also kann ich alles essen, solange ich aufs Volumen achte. Das geschieht dadurch, dass ich nur einmal am Tag feste Nahrung zu mir nehme. In der Früh trinke ich nur und abends esse ich eine Suppe bzw. ganz wenig festvolumiges wie Schokolade oder Nüsse.

Da Quantität bei mir immer schlecht ist, schraube ich nun die tatsächliche Qualität des einen Tellers Mittagessen kontinuierlich in die Höhe:

http://www.dergrieskoch.at

So einfach – so grausam / so simple- so cruel

Eine Fehlleistung eines Chirurgen in guter Absicht geschehen im Zuge meiner Nabelbruchoperation.

Er entnahm ein größeres Stück Sehnengewebe der Bauchdecke um meine „Bindegewebsschwäche“ zu korrigieren.

Seitdem ist nicht genug Platz für die Organe des Bauches und sie können nirgends anders hin ausweichen, als nach oben.

Das Zwerchfell ist dauerhaft am Anschlag, die Lunge ist praktisch immer komprimiert. Der Brustkorb ist aber vorne heruntergespannt und kann sich nicht heben.

So einfach – so grausam.

So simple – so banal – so cruel. One surgeon made a misdiagnosis and corrected a “belly-tissue weakness”. Now my belly is too small for the organs and the only direction they can expand is up.
Additionally the breast cage is torn down permanently.

Es ist etwas komplexer

Einfach die Krümmhaltung einzunehmen, wenn immer der Körper mich dazu zwingt, ist kein alltagstaugliches Modell.

Der Grad, wie weit mich der Körper in die Krümmhaltung zwingt, hängt vom Inhaltsvolumen des Abdomens ab.

Die Krümmhaltung ermöglicht mehr Volumen, aber ich kann, wenn ich sie einmal eingenommen habe, sie erst wieder verlassen, wenn sich das Inhaltsvolumen vorher veringert hat. Wenn ich aufrecht stehen will, presst es den Bauch hinein und quetscht den Abdomeninhalt nach oben gegen das Zwerchfell und presst so Lunge und Herz zusammen.

Das Inhalts-Volumen permanent gering zu halten ist eine Taktik, die ich betrieben habe und die mir 14 Jahre lang Augenentzündungen und Behandlung mit schwersten Medikamenten einbrockte.

Ich muss mich offensichtlich Entscheiden: Krümmhaltung und Schmerzen und die Möglichkeit Alkohol zu trinken und Zucker zu essen und mich ordentlich zu hydrieren oder eine aufrechte Haltung, weniger Klemmschmerzen Schmerzen weniger Schulternverspannungen, aber so dicht gepacktes Gedärm, dass es ständig die Blase zusammenpresst und das Zwerchfell dauerhaft überdehnt ist und die Atmung nur flach.

Es geht immer nur um Voluminas und Körperhaltung, die mehr oder weniger ermöglicht und dass der Bauchinhalt praktisch nicht komprimierbar ist.

Das heißt, ich muss mit der verkleinerten Faszienoberfläche und dem permanent hinuntergespanntem Brustkorb leben und umgehen.

Ich werde das grafisch ausführen, zunächst aber weiter beobachten. Und in die Volumensschonende Diät auch das Volumen von Flüssigkeiten beachten. Ich habe die ignoriert, weil ich nicht das ganze System betrachtet habe, sondern dachte Flüssigkeiten können ausweichen. Das stimmt aber nicht, wenn die Aussenhülle des Abdomens im Querdchnitt schon ein Kreis ist also das maximal mögliche Volumen mit dieser Oberfläche erreicht hat und nun nicht mehr Volumen durch Formänderung schaffen kann. (Ein Elliptischer Querschnitt kann immer noch kreisrund werden und so schnell Volumen aufnehmen. Ein bereits kreisrunder Querschnitt kann keinen Schluck mehr aufnehmen.

Krümmhaltung

Die Krümmhaltung ist oft nicht freiwillig, aber immer, wenn es geht, nehme ich diese ein.

Egal ob Schulternverspannungen oder Klemmen im Bauch, sobald ich das Brustbein noch weiter absenke und den Kopf hinunterbeuge, hören die Schulternverspannungen und das Bauchklemmen meist sofort auf. Beim Bauchklemmen hilft auch oft, etwas hineinzutun in den Bauch. Vormittags trinke ich etwas gegen dieses nervige Klemmen und Ziehen.

Auch am Arbeitsplatz nehme ich diese Krümmhaltung ein, denn nur in dieser ist der Bauch möglichst entspannt. Wenn ich mich aufrichte, dann spannt es meinen Bauch zusammen.

Sport kann man mit so einem heruntergespannten Bauch gar nicht betreiben. Ich weiß, es klingt nach einer Ausrede, aber wenn der Bauch voll und prall ist, und das ist er fast immer, weil er so klein gemacht worden ist, dann kann ich den Kopf gar nicht heben, ohne, dass es sehr unangenehm zerrt und zieht im Bauch. Ich muss dann abwarten, manchmal auch die #strangefatigue, bis ich mich wieder bewegen kann, weil das Volumen im Bauch durch Pinkeln oder Stuhlgang abgenommen hat.

Radfahren ist noch das einzige, was so einigermaßen funktioniert, weil die Krümmhaltung möglich ist und der Rumpf nicht verdreht wird.

Leider ist der Bauch so klein (gemacht worden), dass er sofort voll ist und die Faszien sich nicht dehnen, so weicht jedes dazukommende Volumen nach oben Zwerchfellwölbung und nach unten Blasenkompression aus. Leider ist auch da bald Schluss und dann steigt der Druck in allen Organen rapide an.

Diese strenge Volumensbegrenzung hat dazu geführt, dass ich mich total dehydriert gehalten habe über Jahrzehnte. Auch, um nicht so oft Pinkeln gehen zu müssen.

Das war ein Fehler und ich bin überzeugt, dass dieses dauerhaft zu wenig getrunken zu haben, zu einigen meiner Probleme geführt hat. So auch zu den Augenentzündungen 2004 – 2018 bei denen ich fast erblindete.

Nun hydriere ich mich und nehme die Krümmhaltung ein, wann immer es geht. Beziehungsweise ich sorge dafür, dass ich sie möglichst oft auch über längere Zeit am Tag einnehmen kann.

Diätologisch halte ich eine Volumensspardiät mit viel Trinken ein. Ich esse nichts zum Frühstück, ich esse gut zu Mittag mit viel Salat und ich esse abends eine Suppe. In der Nacht nehme ich #dryeyes #drymouth und #stuckdigestion jetzt ernster und ich trinke, wenn ich dadurch aufwache, so viel Flüssigkeit, oft auch Isotonisches Drinks, bis die Tränenflüssigkeit zurückkehrt. Dementsprechend muss ich öfter in der Nacht aufs WC.

Aber Hydrieren erscheint mir momentan als das wichtigste, den Schlaf holt sich der Körper schon. Aber wenn man ihm zu wenig Wasser gibt, ist das schädlich.

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