Meine Spezialkrankheiten

Mein Spezialbauch erzeugt Spezialkrankheiten und ich habe ihnen Namen gegeben:

Trockene Augen in der Nacht. #dryeyes #drymouth Diese Krankheit hat nicht einmal einen Namen bekommen, weil sie für mich so normal ist, allerdings kenne ich niemanden, der diese sonst hat. In der „Normalphase“ wache ich beinahe jede Nacht ca. um 4 Uhr mit total trockenen Augen auf. Dann trinke ich einen 1/2 Liter Wasser und gehe aufs Klo. Dabei gluckst es im Gedärm und die stockende Verdauung im Dickdarm geht weiter. Ich glaube dass durch die Einschnürung selbst im normalsten Zustand den ich kenne, die Verdauung stark beeinträchtigt ist und jede Nacht an dieser hängen bleibt und dann durch Bewegung, Wassertrinken oder schon alleine durch Verlagerung auf die andere Seite beim Liegen, wieder in Gang gebracht werden muss und das mehrmals jede Nacht.

Herzschmerz” – hatte ich als Kind öfter. Dieser wurde auch von medizinkundigen Verwandten begutachtet. Es ist natürlich kein Herzschmerz, sondern ein Schmerz direkt unter dem unteren Ende des Brustbeines. Ich vermute, dass es dabei die Faszien bzw. das Bindegewebe oberhalb der Leber Richtung Nabel zieht und es durch die Zugspannung zu diesem Schmerz kam. Ich war ca. 2007 auch wegen dieses Schmerzes in Wien im Krankenhaus. Hab die Röntgenbilder gefunden.

Seltsame Müdigkeit,​ ​Schlafkrankheit,​ #strangefatigue Die seltsame Müdigkeit spielt sich so ab. Links oberhalb der Einschnürung baut sich ein Druck auf. Es staut sich im Dickdarm. Die Hände sind kalt, manchmal auch die Füße. Die beste Methode diesen Druck loszuwerden und die Methode, die der Körper selbst erzwingt, ist es, sich ins Bett zu legen. Etwas Flüssigkeit zu trinken und die unabhängig davon, ob man sich im Bett befindet, aufkommende Müdigkeit zuzulassen. In dieser Müdigkeitsphase, werden die Gliedmaßen warm, der Verdauungsbrei zwängt sich unter der Einschnürung nach unten durch, irgendwann verschwindet die Müdigkeit, oder man schläft weiter. – Wenn man kein Bett oder eine Parkbank hat, wird es blöd, denn es ist sinnlos sich dagegen zu wehren. Auf der Maturareise habe ich mit dieser Müdigkeit sogar in der Disco in Mykonos bei lauter Musik geschlafen. Aber da fiel es nicht auf, denn andere schliefen so ihren Rausch aus. Diese Müdigkeit tritt dann auf, wenn der Dickdarm durch die Einschnürung blockiert ist.

Pachucho sein, marode sein, ferdisch sein, ​Suppenkoma​… Jedes normale Essen hat das Potenzial mich so fertig zu machen, dass ich müde bin und das Hirn aussetzt. Es kommt etwas zeitversetzt und oft dachte ich, ich sei unterzuckert und aß dann etwas süßes. Das war, wie ich später herausfand, genau verkehrt und verstärkte die Müdigkeit.

Unrund sein – da der Bauchraum (Bauchhöhle) durch die Operation volumensmäßig anatomisch zu klein gemacht wurde und unter Druck die Einschnürung links und rechts in den Bauchraum hineinragt, kommt es häufig auch tagsüber zu Stauungen im Gedärm. Dies führt zu einem sehr unangenehmen Gefühl des Unrund-Seins, das erst aufhört, wenn ich es schaffe, dass die Verdauung wieder weiter geht.

Meine Leber ist links – Drücken oben links und ein harter Oberbauch. Auch dies wurde bei mir schon als Kind oft beobachtet.

Verspannungen Schulter und Nacken – ich hatte als Kind und Jugendlicher und auch jetzt noch extreme Verspannungen in Schultern und Nacken und merkte, dass mich etwas vorne herunterzog. Mein Brustbein wurde Richtung Nabel gezogen. Diese Verspannungen stehen auch immer im Zusammenhang mit einer Spannung im Bauch.

Seitenstechen” – Ich war sportlich und geschickt als Kind, kletterte auf alle Bäume und turnte auf dem hohen Schaukelgerüst, hängte mich kopfüber herunter, wollte zum Zirkus… Etwas behinderte mich in der Schule und ließ mich, so sehr ich mich auch anstrengte, mit Schmerzen aufhören. Ich nannte es Seitenstechen. Aber auch ohne Schmerz konnte ich nicht so, wie ich wollte. Lange Strecken laufen war mir unmöglich. Ich tat immer so, als ob mich Ausdauer-Sport/Fußball nicht interessierte, in Wirklichkeit konnte ich einfach nicht mithalten und es tat mir auch weh. Geschicklichkeits-Parcours (Circle-Training) und Geräteturnen und Völkerball liebte ich, da konnte ich meine körperliche Agilität und Reaktionsfähigkeit beweisen. Ich habe gestern 30.09.2019 wieder genau dieses Seitenstechen meiner Kindheit und Jugend unterhalb der Leber erlebt. Ich weiß gar nicht ob ich weiß, was normales Seitenstechen ist.

Eiskalte Extremitäten Als Kind hatte ich sehr oft eiskalte Füße und blaue kalte Hände. Ich hab es heute noch, wenn da was im Bauch blockiert, wird einfach die Heizung abgedreht und wenn die Verdauung weitergegangen ist, wieder auf. Ich schätze da wird einfach der Vorlauf oder der Rücklauf gequetscht, dass fast kein Blut mehr durchfließen kann. Gesagt hab ich das vielen Leuten, aber das änderte nichts und die Ursache konnte nie behoben werden, wie denn auch? Es wurde besprochen, darüber philosophiert und das war‘s. Ich hatte es danach trotzdem noch und war alleine damit. Unzählige Male hab ich mir eine Wärmeflasche geholt und an die Eisfüße gedrückt. – Wir Kinder Cousins und Cousinen waren einmal mit meiner Tante im städtischen Schwimmbad. Meine Tante sprach mit einem Sportlehrer vom BG/BRG Leibnitz, den sie wahrscheinlich vom Lehramtsstudium her kannte (beide waren Sportlehrer). Dieser bemerkte meine blauen Lippen und, dass ich komplett durchgefroren war und fragte, was denn los sei mit mir. „Das gibt es doch nicht, da stimmt doch was nicht.“ Ich schaute, dass ich wegkam. Erwachsene sagen, dass mit mir etwas nicht stimme und doch ich wollte normal sein. – Ich holte mir ein Handtuch und sobald ich mich etwas erwärmt hatte, lief ich wieder zur Rutsche oder sprang kunstvoll ins Wasser. Schwimmen selber lag mir nicht, wegen „Seitenstechens“. Was für eine Tortur war es mit diesem Scheiß-zusammengeschnürtem-Bauch und heruntergespannten Schultern bei Tante am Silbersee (See hinterm Sulmsee) den Freischwimmer oder Rettungsschwimmer zu absolvieren. – Brustschwimmen ist mit der Einschnürung fast unmöglich. Ich glaube, ich brauchte wegen „Seitenstechens“ mehrere Anläufe um die 300m in einer bestimmten Zeit, in einem durchschwimmen zu können und bekam die Auszeichnung mit Nachsicht oder gar nicht.

Die Mini-Harnblase, AyLulu – Stress Inkontinenz (wie bei Schwangeren durch Druck im Bauch) wer mich kennt, der weiß, dass ich zeitweilig einfach eine Mini-Harnblase habe und dann in 5 bis 10 Minuten-Abständen das WC aufsuchen muss, um Kleinstmengen Urin abzusondern. Wenn ich es schaffe, meine Verdauung in Gang zu bringen und Stuhlgang zu haben, hat sich das Problem meist auch schon wieder gelöst. (In einem anderen Kapitel beschreibe ich wie und wo ich mich deswegen angewischerlt habe, vor allem, aus der Zeit, wo mir der Zusammenhang bzw. das Konzept des Shared Space zwischen Darmvolumen und Harnblasenvolumen noch nicht so klar waren.) Einer Tante von mir, eine praktische Ärztin, die mich homöopathisch „behandelte“, hab ich meine Miniblasen-Problematik, die mich aus vielen sozialen Aktivitäten ausschließt und ausschloss, erzählt und ich sagte ihr, ich werde nichts mehr trinken, weil ich das nicht mehr ertrage, dass ich im Kino manchmal mehrmals während einer Vorstellung pinkeln gehen muss. Sie erklärte mir, dass sei schlecht für den Körper und wenn ich gehen müsse, dann müsse ich halt gehen. Ich hab trotzdem eine zeitlang ganz wenig getrunken, auch wegen der traumatischen Ereignisse, wo ich mich in der Öffentlichkeit oder bei Freunden zB. am Sofa angepinkelt hatte. – Urologische Untersuchungen haben nie etwas ergeben. Wie gesagt, meine Organe sind und waren alle immer ok und ich stand nach solchen Untersuchungen wieder einmal als wehleidiger, kränklicher Typ, alleine, mit meinen Problemen da, die ja jetzt wirklich nur psychischer Natur seien konnten, weil organisch ja alles abgeklärt war. Also hab ich mich noch mehr verschlossen.

Wutausbrüche und Weinen:​ Es scheint so, als ob eine Blockade in einem bestimmten Verdauungsorgan oder Druck in diesem, zwangsläufig einen Wutausbruch hervorruft. Als Kind bekam ich die Zuschreibung und ich war dann charakterlich der wütende und der sensible Konrad (Captain sensible). Ich habe viel gewütet und gebrüllt und heftig mit starkem Zwerchfellreißen geweint. Eine zeitlang täglich nach dem Essen noch am Mittagstisch. Der kleine Konrad nahm an irgendwas Anstoß, presste schon weinend noch ein paar Argumente heraus, wie: „NEIIIN, Ihr versteht mich nicht! Ich hasse euch!, Ich laufe weg und komme nie mehr zurück!“ – Dann lief ich in den Wald heulte und wütete legte mich ins Laub, vergrub mich darin und warf mit Blättern um mich und schrie vor Zorn. Das ganze dauerte mal mehr mal weniger lang und natürlich kam ich dann wieder zurück. Manchmal musste ich mich entschuldigen. Einmal wollte ich wirklich einfach weglaufen und lief den Kainberg hinunter. Frau Legat hat mich auf der Straße aufgehalten und gesagt, ich müsse nun auf der Hausbank sitzen bleiben, bis meine Mutter von der Schule (sie war Lehrerin) kommt und mich mitnimmt und wieder zurück führt. Erst viel später merkte ich, dass es nicht das Essen war, das meine Mutter kochte, sondern, dass jedes Essen dazu führen konnte, aber manches Essen eben mehr. Die Biokost meiner Mutter mit diesem Wespentaillenbauch zu handlen, war natürlich eine spezielle Herausforderung. Am schlimmsten war der Unterricht am Samstag im Bundesgymnasium Leibnitz. Viele Klassen des BG und BRG Leibnitz waren wegen Platzmangels vormittags und nachmittags mit unterschiedlichen Klassen belegt. Jeden zweiten Samstag hatten wir frei und an den anderen Samstagen vormittags drei Doppelstunden ohne Klopause. Schmerzen und fürchterliche „Blähungen“ waren vorprogrammiert.


Bluthochdruck Ich habe grundsätzlich fast immer Bluthochdruck. In der Unterstufe Mittelschule, hatte ich bei der einzigen Messung, die je ein Schularzt durchgeführt hatte: 160/110. Der war etwas verwundert. Ich kam daher zur Abklärung ins LKH-Wagna und ich kam ohne Ursachenfund wieder raus. Das Krankenhauspapperl flutschte auch leichter durch und so war der Bluthochdruck auch kurz verschwunden und ich wurde nach Hause geschickt. Der Bluthochdruck war sofort wieder da. Ich habe dann auch ein paarmal Blutdruckmittel genommen, mit dem Effekt, dass ich einfach extrem müde wurde. Nach Sport (wobei mit dem Bauch nicht jeder Sport geht: Rudern und alles was Bauch oder Rückenmuskeln stärkt, ist Folter) und Sauna und Durchfall ist der Blutdruck normal. Grundsätzlich glaube ich, der Blutdruck muss höher sein, weil auch die Adern im Bauch gequetscht werden, so wie die Harnblase. Alle Probleme sind gelöst, wenn der Bauch leer ist. Interessantes Detail: In der „Normalphase, wo der Dickdarm sich unter die Einschnürung geklemmt hat und funktioniert und ich ca. 100kg habe, ist der Diastolische Wert im Schnitt bei 90 mmHg, auch in der Nachtschweiß-Phase. Ab der Gedärmhochquetschen #bowelswitch gibt es permanent Darm-Stau-Probleme, ich nehme bis 10kg ab, weil ich den Druck den das Essen verursacht und die Schmerzen und Zustände nicht ertrage, ist der Diastolische Wert im Schnitt bei 105 mmHg. Der Körper ist, wie umgebaut und drückt täglich/nächtlich.

Bauchstechen – Der Bauch fängt von selbst zu Stechen an.
Insbesondere tritt das auf durchs Sitzen, wobei dies aber auch etwas abhängig von den Speisen, der Speisenreihenfolge und dem Füllgrad ist.

Anatomisch ist etwas falsch. Es ist immer etwas falsch mit dem Körper und so wie ich die Sitzposition zeitweilig verändern muss (in eine Hohlkreuz oder Liegeposition), damit die Verdauung weitergeht und das Bauchstechen wieder verschwindet, so gibt es permanent das Gefühl des vorne am Brustbein Hinunter-gespannt-Seins. Es hat überhaupt keinen Sinn dagegen anzukämpfen, denn wenn ich mich aufrichte, spannt es unerträglich im Bauch.

Die Einschnürung selbst ist spürbar. Die Einschnürung ist im Grunde genommen immer spürbar. Oft auch schmerzfrei, sondern einfach mehr oder weniger unangenehm. Manchmal fühlt es sich an, wie ein innerer Drahtring, der die Gedärme würgt, manchmal wie eine Breite Fatsche, die unangenehm ist und einen z.B nicht entspannt am Rücken liegen lässt. Diese Gefühle und Schmerzen sind nie beim Nabel sondern vor allem seitlich an der Taille und auch oft mit Schmerzen im Kreuz. Alles steht in einem Zusammenhang mit dem Füllungsgrad und Stauungsgrad Ober und unterhalb der Einschnürung.

Nierenschmerzen, Milzschmerzen, #kidneypain #spleenpain :​ Schmerzen in der Nierengegend. Ich war mehrmals deswegen bei meinem Hausarzt, der mit dem von mir beschriebenen Schmerz: einschneidender Schmerz, der sich verändert, wenn ich mich hinsetze, aufstehe oder bewege, nicht wirklich was anfangen konnte. Er hat mir dann meist eine Wärmebehandlung gegeben und das war’s. Urologisch ist immer alles ok. Hab ich mehrmals anlassbezogen abgeklärt.

Uveitis intermedia – Über 10 Jahre war ich wegen Augenentzündungen in Behandlung auf der Augenklinik. Es kam zu Ausblühungen der Adern vor der Netzhaut (Schleiern) und zeitweise zu Ödemen hinter der Netzhaut, sodass ich bei dem Auge, dass gerade ein Bläschen hinter der Netzhaut hatte, keine Schrift entziffern konnte, weil ich so unscharf sah. Behandelt wurde ich mit unterschiedlichen Medikamenten. Abhilfe mit den wenigsten Nebenwirkungen brachte Remicade, das ich monatlich als Infusion bekam. Parallel wurde entdeckt, dass meine Blutfette Triglyceride um ein Vielfaches überhöht sind. In einem Krankenhausaufenthalt wegen Gürtelrose, wurde ich auf zuckerfreie und fettreduzierte Diät gesetzt und eine Ernährungsberaterin sprach mit mir. Direkt von der Dermatologie, wo ich stationär war, ging ich unterirdisch im Pyjama zur Augenklinik, wo ich an einem Versuch teilnehmen sollte, wo man Spritzen ins Auge bekommt. Ich sitze mit meinem Freund und Lebenspartner Tom am Gang aufgefädelt mit den anderen Patienten, die sich auch dieser Behandlung unterziehen sollen. Kurz bevor ich drankommen sollte, bemerke ich, dass ich komplett scharf sehe und sage zu Tom, dass ich alles lesen kann und scharf sehe und mir jetzt sicher nicht diese Spritze ins Auge geben lasse. Die Vermutung, dass das Antivirenmittel der Gürtelrosebehandlung, die Entzündung in den Augen zurückgedrängt habe, hat sich nicht bestätigt. Ich bekam doch eine Spritze ins Aug, aber nicht um etwas reinzuspringen, sondern um etwas Augapfelflüssigkeit zu entnehmen und diese erfolglos auf Viren zu untersuchen. In weiterer Folge bemerkte ich einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten der Schleier und der Verdauung und zwar so, dass jedem Durchfall eine Vermehrung der Schleier in den Augen vorausging. Die Schleier kündigten einen Durchfall Stunden vorher an. Ich hatte also einen Ansatzpunkt oder zwei: 1. Triglyceride senken und 2. die häufigen Durchfälle verhindern. – Zucker und Alkohol komplett weglassen und mittags an Werktagen (=Sitztagen) vegetarisch essen war, nach langem Zögern, die einzige Lösung, die auch vieles andere löste: Die Durchfälle gingen zurück und auch die Schleier in den Augen, sodass ich nun schon seit März 2018 keine Infusionen oder Medikamente mehr brauche, Ich habe auch kein Suppenkoma nach dem Essen, sogar die Harndrang-Attacken gingen zurück.

(In der Zeit nach dem Bowelswitch hat man es mit einen gänzlich anderen umgebauten Körper und Bauch zu tun. Insofern gibt es andere Symptome und Regeln. Vieles, was davor normal ist, geht dann gar nicht: Radfahren, Salat oder Rohkost essen geht in der Zeit nach dem Bowel-Switch gar nicht, auch körperliche Arbeit ist nicht möglich und sehr schmerzhaft.
Ab dem #bowelswitch habe ich beispielsweise schlagartig meinen Garten nicht mehr betreut / betreuen können und davor jeden Tag zweimal die Pflanzen gegossen und den Rasen gerne gemäht.)

Erst seit ich mich streng an diese Regeln hielt, konnte ich wieder in meinen Beruf, die Architektur zurückkehren, oder diesen zum ersten Mal richtig ausüben, weil ich endlich einen Körper hatte, dem es konstant gut ging, auf den ich mich verlassen konnte. Natürlich ist „gut“ auch hier relativ, aber für meine Verhältnisse davor, war das schon super. Endlich konnte ich mich beweisen und Projekte fertig abwickeln, ohne durch meinen Bauch in die Knie gezwungen zu werden. So arbeitete ich knapp ein Jahr bei planconsort in Leibnitz und seit Juli 2018 arbeite im Architekturhaus Wienerstraße bei Architekt Rieß.

Hier bin ich Büroleiter und CAD-Zeichner, Konstrukteur und BIM-Manager. Und dann passierte Ende August das Raufquetschen des Gedärms #bowelswitch durch die Einschnürung hindurch.

Die Folge: Ein umgebauter fremder Körper – nichts ist mehr wie vorher. Die bösen Geister der Vergangenheit klopfen an und sagen: Hallo, es ist Tag 1 nach der Bindegewebsoperation und dein Bauch ist ein Tatort. Du warst nie depressiv und wir waren nie weg, wir haben uns nur etwas versteckt und deine Augen verschleiert, aber du wolltest uns nicht sehen.