bellyconstriction

Konrad Promitzer - chirurgisch verpfuscht

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Als ob ich nicht existierte

Der Zusammenhang ist für mich klar. Jedes Essen quetscht sich im zu eng gemachten Bauch. Ich versuche im Low Belly Volume Modus zu bleiben, das heißt, ich darf nur ganz wenig essen. Der Vorteil ist, die Lungenflügel können sich einmal in 24 Stunden ausdehnen, bevor sie wieder sukzessive zusammengestaucht werden ab und mit dem ersten Morgenkaffee.

Der Nachteil ist, es ist sowohl das Füllen, das dem Hinaufquetschen vorangehende Einschnürungsgefühl, als auch das Hinaufquetschen selbst und auch das Hinunterquetschen der sich leerenden Gedärme äußerst unangenehm.

Wenn ich einmal zu viel esse, folgt die #strangefatigue innerhalb einer Stunde nach der Essensaufnahme. Dann ist schon einmal der Nachmittag futsch und es gibt keine vernünftig klingende Antwort, auf die Frage: Und was hast du gemacht? Und schon gar nicht auf die Nachfrage: Was hast du denn gegessen, das dich so fertig gemacht hat?

Etwas mit Volumen.

Wohin geht das zu mir genommene Volumen?

Das Abdomen wurde in Umfang reduziert und der Brustkorb wurde herunter gespannt. Das maximale Volumen des Bauches vom Becken bis zum unteren Brustkorbrand wurde also um einige Liter verkleinert.

#LowBellyVolumeDiet Momentan esse ich daher pro Tag nur einmal etwas festes, nämlich mittags. Morgens gibt es nur Cappucino & optional Bifidus mit etwas Leinsamenschrot. Es hängt etwas von Druckgefühl (gegen die zu enge Bauchhöhlrnwand und gegen das Zwerchfell) ab, wie viel Milliliter ich in welcher Zeit zu mir nehme.

Abends gibt es Suppe mit eher wenig Einlage und Bier oder Alkfreie Getränke.

Der Bauch (das Volumen das die nicht dehnbare Faszienhülle zwischen Becken und Brustkorb umhüllt) ist also zu klein für drei Mahlzeiten am Tag. Wohin geht das Volumen, wenn der Bauch zu bersten droht?

Die Erkenntnis kam mir bei Betrachtung dieses Videos. Auf einmal war alles klar. Das Problem, die Therapie und die Lösung und wieso es so schwer ist mit statischen Momentaufnahmen die Problematik zu erkennen.

Dieses Video zeigt, wo die zusätzlichen 5 Liter, die mir wegoperiert wurden, Unterschlupf finden. Sie drücken mir einfach die Puste aus dem Leib. – Dauerhaft.

Besser die Lunge hat Platz

Wenn ich, wie jetzt seit 2 Monaten, nur mittags eine Portion festes Essen zu mir nehme, dann ist der zu eng gemachte Bauch extrem spürbar. Das ist sehr unangenehm.

Seit ich aber den Zusammenhang verifiziert habe, dass der Bauch-Einengungsschmerz zwar schwindet, nachdem die Gedärme gefüllt worden sind und sie sich aus der Enge des Abdomens nach oben gewürgt haben, dass ich mir aber stattdessen die Einengung von Herz, die Stauchung der Lunge, die Zwerchfellschmerzen und ein Haufen anderen Symptome einhandle, gibt es für mich keine Alternative zur LowBellyVolumeDiet.

Bis zur Rückoperation.

Es ist kein lebenswerter Zustand

aber ich kann es ein wenig steuern. Der #LowBellyVolumeMode ist die einzige Option. Ich kann nicht mehr zurück, das würde elendigliche Schmerzen und Zustände bedeuten und ich müsste Lungen und Herz hoch in den Thorax pressen und nicht mehr hinunterkommen lassen.

Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass der #Bowelswitch das Ausdehnen der Lunge ist, nachdem sie lange Zeit hinaufgepresst war. Deshalb, kann ich dann schlagartig nicht mehr essen und alles essen tut weh.

Es fehlt Platz

Egal, wie ich es anstelle, den Raum krieg ich nicht zurück.

Low Belly Volume Mode Ganz wenig (1x Tag) zu essen hab ich probiert. Das ist schrecklich, aber noch das angenehmste. Die Gedärme sacken über Nacht zusammen hinunter in den zu engen Bauch. Morgens reicht ein Liter Flüssigkeit zum Frühstück, dass es dort, wo die Gedärme sind, zu eng wird, es ist der Einengungsgurt (Bellyconstriction) den ganzen Vormittag spürbar, der Bauch schwillt an, als ob er gleich platzen wird bis das Gedärm nach oben ausbricht. Die Spannung um den Bauch herum ist sofort weg oder weniger, aber es quetscht nun die Lungen nach oben, während gleichzeitig der Brustkorb vorne heruntergespannt ist. Das Zwerchfell bleibt oben. Wenn man nichts anstrengendes macht, braucht man das Zwerchfell auch nur 1cm auf- und abbewegen zum Atmen und kann das Abdomen tagsüber im Brustkorb eingemietet lassen. Sport geht damit nicht.

Nun habe ich versucht, etwas mehr zu essen um in den High Belly Volume Mode zu kommen, denn ich habe ja über weite Strecken meines Lebens 3 Mahlzeiten am Tag gegessen. (Aber ich bin mir nicht sicher, ob es erstrebenswert und gesund ist, die Lungenflügel ständig komprimiert zu halten und mit dieser Müdigkeit zu kämpfen und fast immer ein verkleinertes Harnblasenvolumen 125ml bis 250ml statt 500ml zu haben.

Es war ein Versuch. Den ich aufgebe. Ich habe den gestern den ganzen Nachmittag, wie betäubt geschlafen mit dem charakteristischen Druck im Bauch, der mit der #strangefatigue eben einhergeht. Es war, als ob eine Dickdarmschlingen, im leeren Zustand rechts zwischen Leber und Niere gelangt war und sich nun mit Verdauungsbrei wie ein Ballon füllte und die Organe auseinander- und gegen den Brustkorb quetscht. Nun war der ganze Brustkorb im unteren Bereich zu eng und wie eingeschnürt mit einem breiten Gurt. Gelöst hat es sich erst heute Früh, die Nacht war ein Horror.

Ich werde wieder vorsichtig mit dem Volumen umgehen, das ich zu mir nehme. Letztendlich drückt mir jedes Essen/Trinken die Puste aus dem Leib. Und das seit meiner Kindheit unsichtbar und unbemerkt.

Zum Frühstück und zum Abendessen gibt es wieder nur Flüssig. Ich brauch diese Horrornächte und die #strangefatigue nicht mehr. Da habe ich lieber vormittags von 2 Kaffees die elende Bauchkugel. Die ist wenigstens sichtbar und ich weiß, dass ich einfach wenig oder nichts essen darf, wenn sie nicht in den Brustkorb schlüpfen um mir den Thorax von unten zusammenquetschen soll.

Ich wollte gestern Nachmittag etwas erledigen. #Strangefatigue hat mich gelähmt.

Ja, ich weiß, ich sollte zum Arzt gehen. Und dann? Wird mein Abdomen davon größer? – Ich werde es einfach aufschreiben und aufzeichnen. Dann hole ich mir noch die Lungenröntgen, die über die Jahre 2007 – 2018 im High-Belly-Volume-Mode und in Hochblüte der Sarkoidose und Uveitis gemacht worden sind. Irgendwo wird wohl abgebildet sein, dass der Brustkorb vorne (operativ) heruntergesetzt wurde und das Zwerchfell zum Extremhochstand überdehnt ist und die Lungenflügel gestaucht sind. Ich bin Wissenschaftler.

Es ist einfach so,

als ob der Bauch zu eng gemacht worden ist und mir täglich Probleme dadurch bereitet. Das ging spätestens in der Volksschule los und geht nun schon mein ganzes Leben.

Ich bin ob der Unbarmherzigkeit und der Abartigkeit und der Unheilbarkeit, davon überzeugt, dass das wirklich passiert ist, was ich spüre: Mein Bauch wurde zu eng gemacht und mein Brustkorb herunter gespannt.

Ich schreibe alles zusammen, zeichne es auf, finde einen Volumens-Diätologischen-Notfallplan und wenn es wieder nervt mehr als erlaubt, drücke ich auf senden.

In diesem Bauch ist kein Platz

Die einzige Möglichkeit, den Darm in den Bauchraum hineinzubekommen, den mir der Chirurg übrig gelassen hat, ist, wenn er halb leer ist.

Wenn sich die Gedärme füllen, dehnen sie sich aus, pressen zunächst gegen die enger genähten Bauchhülle, können, aber das Fasziengewebe nicht dehnen. Das Volumen muss irgendwo hin.

Der letzte offene Ausweg ist nach oben. Das Zwerchfell wird überdehnt. Der Brustkorb kann sich nicht nach oben heben, denn er wurde bei dieser unsäglichen Operation ebenfalls durch die Entnahme von Fasziengewebe nach unten fix zum Becken gespannt. Das ist er bis heute.

Wenn ich den Bauch fülle, selbst wenn ich nur eine Mahlzeit am Tag esse, kommt es zu einem Zwerchfellhochstand, dass es Lungen und Herz zusammendrückt.

Wenn ich 3 Mahlzeiten am Tag esse, kommt das Zwerchfell gar nicht mehr runter und diese Situation kann sich etablieren. Dann klemmt es zwar beim Bauch nie mehr, aber die Probleme durch die zusammengepresste Lunge und Harnblase sind noch gravierender (Uveitis, …)

Ich habe mich entschieden, das nun zu beobachten und bei dem Rhythmus: alle 24 Stunden etwas festes zu essen, zu bleiben. Und das tue ich seit fast einem Monat und meine Theorie verfestigt sich. Durch das alternierende Weglassen von Nahrung und Flüssigkeit, habe ich eine Möglichkeit gefunden dem nicht mehr ausgeliefert zu sein, sondern mit dem zu engen Bauch umzugehen.

Es ist nicht angenehm, zu wissen, dass man verpfuscht wurde, wenn auch wahrscheinlich in guter Absicht.

Aber die Realisierung und Anerkennung dass dem so ist und sich der Bauch nicht von selbst weiten wird und ich alle Beschwerden durch ganz wenig essen verändern und lindern kann, hilft mir sehr. Es wurde dadurch berechenbar. Ich bin nicht abhängig, dass mir ein Arzt eröffnet, was ich habe. Sondern ich weiß es und muss nur einen Arzt finden, der interessiert ist, das zu untersuchen.

The change between states hurts.

I’m trying now for at least a month to keep the volume of the food/digesta small to keep the diaphragm in a normal position, that my lungs can fully inhale and expand properly. A&B-state.

It works, but one lapse and the volume increases and the guts can’t expand the surgically constricted belly, so they push the liver and the diaphragm up and compress the lungs and the heart.

If I eat three meals a day, I change to and then stay in C-state with constantly compressed lungs and a bunch of other symptoms like eye inflammation #uveitis, #sarkoidosis of the lung, strange fatigue, being short of breath and compressed urinal bladder.

When I don’t eat regularly or have a gut inflammation or do the wrong movement, the established C -state gets derailed (#bowelswitch) the lungs expand and it can’t switch back at once.

www.bellyconstriction.com

It takes quite a bit of time to reorganize the guts before you could start filling them again and press them into the chest. I didn’t know that the guts had to be ordered first, before, so I wanted to go on with living like before the #bowelswitch and eat three times a day…, so I had to suffer: from August 2019 to February 2021 like I did at least two times in my life before: 1988, 1996…

If a #bowelswitch ever should happen to me again, I would immediately reduce my food input drastically to only one meal a day or less. And wait, till the guts are in proper position, before pressing them up the thorax again.

A #bowelswitch will never happen again, because I will never let my body return to C-mode again. I will never eat more, than one meal a day, till the reverse bellyconstriction surgery will have taken place.

These changes between A/B and C hurt in each direction.

Processing the diaphragm that much up, much more than a normal exhalation, hurts. And when the thorax gets compressed, you instantly feel depressed. It is like a switch. There is no external cause what so ever. And the really bad & pessimistic thoughts are like blown away, when this physical compression eases. I have learned that as a child, that there is no external cause. But it is real and a real threat.

When you try to get the diaphragm down to A&B again by keeping the daily food input small, a process that also hurts very much, gets started. The pain is horrible. It is just the volume change that causes the organ compressions and these pains. It has nothing to do with the sort of food I eat. Any food or liquid has a volume and occupies some space and food mush and liquid cannot be compressed.

My belly has been modified surgically without consent nor medical indication in a way, that it can’t harbor a normal volume of food/digesta. (The circumference of the fascial tissue has been shortened).

Therefore the volume of the food/digesta pushes the liver and the diaphragm up. Normally the front of the chest and the rib cage would just move upwards, but that is also impeded by the unauthorized belly surgery because the front of the rib cage has been strapped down for good by this fascia amputation.

So the only way to make room for 3 meals/a day and some liquid, is to push the diaphragm up up up into the chest.

This is the daily horror I’m experiencing since childhood. I cannot describe the amount and sort of pain properly, because you “ordinary mortals” 😉 have never felt anything comparable.

I try to stay in A & B – state nowadays, which means, that I’m eating one meal (solid food) per day only. My breakfast consists of liquid only and my dinner is a thin soup.

This low belly volume “diet” works quite well to avoid a compressed lung, but it allows no mistakes.

It is pure horror to experience the guts choking the lungs and the heart and it hurts.

In the Low Belly Volume Mode (A&B) the belly stands out like a balloon (B) from one coffee in the morning only.

When I surpass the maximum volume this belly-ball slips into the rib-cage and suddenly looks smaller than before from the outside.

C-state is not really visible from the outside. The belly may be big, but not like bursting from eating nothing like in B-state.

I will describe this rare “desease” better and better and more detailed, hoping, that one day someone will get it and understand, that I don’t make up these things for fun and helps me to get out of this with a reverse surgery by implanting an artificial tissue at the belly button.

Don’t hesitate to contact me, if you want to investigate this rare disease. When you or your institution shows real interest, I give you access to all my medical data that have accumulated in decades. Feel free to contact me at konrad@bellyconstriction.com

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